Die Geschichte der kleinen Maus Gerda

Es war einmal eine kleine Maus, die hieß Gerda und lebte in einer kleinen Stadt, in einem kleinen Haus und dort in einem kleinen Mauseloch.
In diesem Haus wohnte auch ein kleines Kätzchen, die Mietze, mit der die Maus immer einen kleinen Streit hatte. Auch wohnte in dem Haus eine Familie mit Namen Baus, die die beiden Tiere nicht sonderlich mochte. Vor allen Dingen die Mutter und Hausherrin war garstig zur Katze und fütterte sie nicht, die Maus Gerda jagte sie mit Mausefallen! Neben der bösen Mutter hatten die beiden wie gesagt einen kleinen Streit weil die Maus wollte immer in der Küche Käse klauen und die Katze wollte, wenn die Maus dies versuchte sie fangen und aus dem Haus werfen.
Die Katze duldete nämlich keine anderen tierischen Bewohner im Haus und war ganz eifersüchtig, da der kleine Fred, der Sohn der Hausbesitzerin, die Maus mochte und ihr immer Käse vor das Mauseloch legte und sie beobachtete.
Die Maus fühlte sich pudelwohl bis eines Tages die Katze ihr eine Falle stellte und die Käsestückchen des kleinen Fred mit Pfeffer verschärfte und die Maus vor lauter Pfeffer nicht mehr mit dem Niesen aufhören konnte.
Die Katze machte sich schon Hoffnung, wenn sie dem Mäuschen immer solche Streiche spielen würde, würde die Maus von selber gehen, doch da kannte die Mietze die Gerda schlecht, da diese ihr das Futter versalzte und die Mietze einen riesen Durst bekam. Monatelang ging der Streit hin und her und für die anderen Bewohner des Hauses wurde das Leben ganz schon aufreibend, da die Katze und die Maus sich so bekriegten, daß die Hausherrin nach zwei Monaten die Nase voll hatte und die beiden rauswarf. Aber wie gesagt war ja die Hausherrin schon immer garstig zu den beiden Tieren gewesen und so kam es, daß die beide Monatelang in der Nähe des Hauses umher streunten, da sie hofften die Hausherrin würde es sich anders überlegen und sie wieder zu sich lassen, doch sie irrten sich und lebten bis zum Winter in Mülltonnen und ernährten sich von Abfall und von dem was sie auf der Straße zugeworfen bekamen. Durch die lange Zeit die sie miteinander verbrachten waren beide richtige Freunde geworden!
Doch der Winter war kein Freund der beiden und so mussten sie Hungern und frieren, bis Gerda eine Idee fasste:
Wir müssten die Bewohner des Hauses vertreiben und dann hätten wir das Haus für uns allein. Mietze war einverstanden und so spielten die beiden schlimme Streiche, zum Beispiel spielten die beiden gespenst oder verwüteten den Garten und lockten zudem noch die anderen Tiere an, die dann ein riesen Geheul veranstalteten so daß die Eltern von Fred beschlossen auszuziehen. So kam es dann, daß Mietzie und Gerda in ihr neues altes zu Hause zogen und mit den anderen Obdachlosen Tieren ein tolles Weihnachten mit Käse und Fleisch und allem was die Hausherren zurückgelassen hatten feierte!

Ende